So machen Sie Ihren Rasen winterfest !

Tipps zur Rasenpflege im Herbst...

Rasenpflege im Herbst - was am Ende des Gartenjahres noch zu tun ist.
Rasenpflege im Herbst - was am Ende des Gartenjahres noch zu tun ist.

Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu, Hecken werden gestutzt und Kübelpflanzen vor den ersten Frostnächten in Sicherheit gebracht.

Doch was ist mit dem Rasen ? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre heimische Grünfläche im Handumdrehen auf den kommenden Winter vorbereiten.


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Schadhafte Stellen ausbessern

Die Sommermonate gingen bestimmt auch an Ihrem Rasen nicht spurlos vorüber:

Gluthitze und Wassermangel oder der Spieltrieb des eigenen Nachwuchses haben bestimmt die ein oder andere kahle Stelle verursacht. Jetzt heißt es also Nachsäen und Lücken schließen.

Um hier einen guten Erfolg zu erzielen, kommt es vor allem auf die Vorbereitung des Untergrunds an: Dieser sollte von Moos und Unkraut befreit und mit einer Harke leicht aufgelockert werden.

Mit ein wenig Rasendünger (ungefähr halbe Aufwandsmenge) sorgen Sie für einen guten Start und stellen ausreichend Nährstoffe bereit. Säen Sie hochwertige Grassamen gleichmäßig verteilt auf der gesamten Fläche aus. Als Faustregel gilt: Eine Handvoll pro Quadratmeter.

Zum Abschluß der Arbeiten, die Samen mit Gartenerde leicht bedecken und andrücken. Das schützt vor Vogelfraß. Jetzt noch vorsichtig mit dem Brausenaufsatz der Gießkanne bewässern. Fertig.

Damit sich die Mühe auch wirklich lohnt, die neu angesäten Flächen in den ersten Wochen unbedingt vor dem Austrocknen schützen und immer leicht feucht halten.

Vertikutieren oder Lüften

Nach dem Vertikutieren bzw. Lüften erholt sich der Rasen schnell und strahlt wieder in sattem Grün.
Nach dem Vertikutieren bzw. Lüften erholt sich der Rasen schnell und strahlt wieder in sattem Grün.

Um Unkräuter, Moos und abgestorbene Gräser zu entfernen, kann der Rasen mechanisch bearbeitet werden. Die meisten im Handel angebotenen Vertikutier-Geräte besitzen für diesen Zweck zwei Aufsätze: Einen zum Vertikutieren und einen zum Lüften.

Das Lüften ist dabei die sanfteste Methode: Eine rotierende Walze kämmt sich durch die Grasnarbe und entfernt alle locker sitzenden Bestandteile. Ideal bei wenig Unkraut und zum Auffrischen eines gepflegten Rasens.

Vertikutieren hingegen geht ziemlich unter die Haut, respektive unter die Grasnarbe: Rotierende Zinken zerschneiden oberflächlich den Boden, lockern ihn auf und regen so das Wurzelwachstum der Gräser an.

Extra-Tipp: Nach dem Vertikutieren oder Lüften einige Schaufelladungen Sand über die Rasenfläche verteilen. Das macht den Boden langfristig durchlässiger – gut für den Rasen, schlecht für Unkraut und Moos.

Ohne Moos nix viel los…

Das mechanische Entfernen von Moos ist deshalb so wichtig, weil es selbst bei niedrigen Temperaturen langsam aber beständig weiter wächst und das Gras über die Wintermonate mehr und mehr verdrängen würde.

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