Autowäsche im Winter – was Sie unbedingt beachten sollten!

Nicht nur der Optik wegen...

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Besonders im Winter spielt eine regelmäßige Reinigung für den Werterhalt von PKWs und anderen Fahrzeugen eine wichtige Rolle. Aber wie oft und wann ist Autowaschen sinnvoll und was gibt es dabei zu beachten?
Besonders im Winter spielt eine regelmäßige Reinigung für den Werterhalt von PKWs und anderen Fahrzeugen eine wichtige Rolle. Aber wie oft und wann ist Autowaschen sinnvoll und was gibt es dabei zu beachten?

In der kalten und regnerischen Jahreszeit sind regelmäßige Autowäschen wichtiger Bestandteil einer werterhaltenden Fahrzeugpflege. Schmutz und aggressives Streusalz greifen sonst lackierte Bauteile an.

Die Folge sind kleine Kratzer und haarfeine Risse in der schützenden Lackschicht, die ein Einfallstor für Rost darstellen und auf lange Zeit gesehen zu hohen Reparaturkosten führen können.

Warum ist Autowaschen im Winter besonders wichtig?

Einwandfreie Lackoberflächen, verzinkte Stahlelemente, Hohlraumversiegelungen und Unterbodenschutz – mit diesen Maßnahmen der Automobilhersteller sollten Rostprobleme selbst bei widrigen Bedingungen eigentlich der Vergangenheit angehören.

Doch im Lauf der Zeit bilden sich durch Witterungseinflüsse im Lack kleine Risse. Hinzu kommen Beschädigungen durch Steinschläge, die den Unterbodenschutz weniger effektiv werden lassen. Und auch verzinkte Bleche bieten keine hundertprozentige Sicherheit.

Grundregel für die Autowäsche im Winter: Vielfahrer sollten einmal wöchentlich ihr Auto waschen. Ansonsten genügt es, ein- oder zweimal monatlich durch die Waschstraße zu fahren.

Wann ist die beste Zeit für eine Autowäsche im Winter?

Stehen kalte Nächte bevor, sollten Fahrzeuge am besten vormittags gewaschen werden. So kann die in Dichtungen und Türschlössern eindringende Feuchtigkeit wieder entweichen und das Risiko eingefrorener Türen ist geringer.

Grundsätzlich empfiehlt es sich sowieso bereits im Herbst Türdichtungen großzügig mit Silikonöl-Spray einzusprühen, ebenso Scharniere und zugängliche Mechaniken der Türschlösser.

Silikonöl verdrängt nicht nur Nässe und verhindert damit ein Einfrieren, sondern pflegt auch Gummi- und Kunststoffteile. Da es farblos ist, hinterlässt es auf Lackflächen anders als beispielsweise Weißöl keine störenden Rückstände.

Tipp: Bei zweistelligen Minusgraden die Autowäsche lieber verschieben!

Selbst waschen oder Waschstraße?

Viele SB-Waschstationen sind im Vergleich zu Waschstraßen günstiger. Und wer von Hand wäscht, kann bekannte Problemzonen des eigenen Fahrzeugs gründlicher behandeln.

Andererseits gehört schon etwas Überwindung dazu, mit Hochdruckreiniger und Waschbürste bei Eiseskälte auf teils festgefrorenem Boden zu hantieren. Waschstraßen oder Portalwaschanlagen sind da schon um einiges bequemer – und trocknen das Fahrzeug gleich mit.

Wichtig zu wissen: In den meisten Kommunen ist das Waschen von Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen oder auf Privatgrundstücken verboten bzw. würde aus Umweltschutzgründen einen Ölabscheider im Abwassersystem erfordern!


Autor: Tobias Eichner | Datum der Veröffentlichung: Januar 2024
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