Kühlschrank – Stromverbrauch senken und Geld sparen

Einfach ganz cool sparen...

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Mit unseren Energiespar-Tipps bleiben Sie auch bei der nächsten Stromrechnung ganz cool...
Mit unseren Energiespar-Tipps bleiben Sie auch bei der nächsten Stromrechnung ganz cool...

Selbst energiesparende Kühl- und Gefrierschränke der neuen Generation können schnell zu echten Stromfressern mutieren. Vollkommen unbemerkt, jedenfalls bis die große Rechnung vom E-Werk kommt.

Dabei sind es oft Kleinigkeiten, die den Stromverbrauch in die Höhe schnellen lassen. Wir haben deshalb im folgenden die effektivsten Tipps zum richtigen Umgang mit Kühlschrank & Co. zusammengetragen.

Adieu, mein Alter

Grundsätzlich kann man natürlich auch alten Kühlschränken das Energiesparen beibringen – aber oft lohnt sich die Anschaffung eines Neugeräts mit der Energieeffizienzklasse A++ und besser.

Bedenkt man, daß in Privathaushalten für die Kühlung von Lebensmitteln durchschnittlich 20 % des gesamten Stromverbrauchs aufgewendet werden, lässt sich das mögliche Sparpotential gut erkennen.

Ob sich der Neukauf eines Kühl- bzw. Gefriergerätes bezahlt macht, erfahren Sie am besten durch die Messung des aktuellen Verbrauchs. Mithilfe eines Energieverbrauch-Messgeräts können Sie den Stromhunger Ihres Eisschranks einfach selbst ermitteln:

Messen Sie für 30 Tage den Verbrauch, multiplizieren diesen mit 12 (Anzahl der Monate eines Jahres) und schon können Sie diesen Wert als ungefähren Vergleichsmaßstab heranziehen.

Energiekosten-Messgeräte als Zwischenstecker für die Steckdose sind bereits ab ca. 30 € im Handel erhältlich und können auch teilweise ausgeliehen werden.

Immer schön cool bleiben

Auf die richtige Temperatur kommt’s an. Lebensmittel müssen nicht nahe dem Gefrierpunkt lagern. Denn niedrigere Temperaturen verlängern die Haltbarkeit nur minimal, kosten dafür aber viel Energie.

  • Kühlschrank: 7 °C
  • Gefrierfach / Gefrierschrank: -17 °C

Denken Sie daran: Jedes Grad weniger erhöht den Energieverbrauch um 5 bis 7 Prozent !

Zumachen, es zieht !

Je häufiger und länger die Tür des Kühlschranks geöffnet wird, desto mehr Strom ist erforderlich, um anschließend wieder auf die eingestellte Solltemperatur zu gelangen. Das klingt erst einmal banal, kann aber eine Menge Kilowattstunden über’s Jahr hinweg einsparen.

Machen Sie es sich deshalb zur Gewohnheit, bereits im Vorfeld darüber nachzudenken, welche Lebensmittel Sie entnehmen möchten. Der Inhalt sollte zudem so sortiert werden, daß er schnell greifbar ist.

Abtauen – nie wieder Eiszeit

Im Gefrierfach bildet sich bereits nach kurzer eine mehr oder weniger dicke Eisschicht, die isolierend wirkt und so den Stromverbrauch in die Höhe schnellen lässt.

Sobald sich mehr als zwei Zentimeter Eis gebildet haben, sollte das Gefrierabteil nach Anleitung des Herstellers abgetaut und das Eis entfernt werden. Das spart nicht nur Strom, sondern ist auch hygienischer.

Steht der Neukauf eines Kühlgerätes an, achten Sie am besten darauf, daß dieser eine Abtauautomatik oder ein Umluft-Kühlsystem besitzt (sogenannte „No-Frost-Technik“).

Heiß kochen, kalt kühlen

Warme oder gar noch dampfend heiße Speisen haben im Kühlschrank nichts verloren.

Zum einen lassen sie den Stromverbrauch (wenn auch nur kurzzeitig) rapide ansteigen, zum anderen können empfindliche Lebensmittel durch die Temperaturschwankungen schneller verderben.

Warten Sie, bis die Lebensmittel auf Zimmertemperatur abgekühlt sind und stellen diese erst dann in den Kühlschrank. Idealerweise luftdicht verpackt in Frischhalteboxen oder Tüten.

Sauber ist effizienter

Vor allem an den Türdichtungen geht schnell Wärme verloren. Sorgen Sie also dafür, daß diese immer sauber sind und dicht schließen. Das gilt vor allem für das in Kühlschränken integrierte Eisfach.

Bei Standgeräten sollten Sie zudem mindestens einmal jährlich den Wärmetauscher auf der Rückseite des Geräts von Staub und Ablagerungen befreien, ebenso Lüftungsschlitze eines eventuell vorhandenen Ventilators (besonders bei Unterbaugeräten).


Stand der Informationen: September 2018
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