Hanf – das gesunde Powerfood

Kleines großes Nährstoffwunder...

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Hanf in der Küche – na, Mahlzeit!

„Superfood“ wird heute von vielen als Synonym für gesunde Ernährung verwendet; das ist natürlich Unsinn. Denn nicht jedes als „überragendes Essen“ bezeichnete Lebensmittel verdient auch dieses Prädikat. Hanf hingegen ist eine wirklich gesunde Zutat, die in keinem Vorratsschrank fehlen sollte.

Insbesondere die Hanfsamen haben es in sich!

Hanfsamen (auch Hanfnüsse genannt) stellen eine wertvolle Eiweissquelle dar und liefern neben Vitaminen auch lebenswichtige Fettsäuren sowie jede Menge Energie.

Neben diesen gesundheitsfördernden Eigenschaften schmecken Hanfsamen unvergleichlich nussig und lassen sich so vielfältig einsetzen, sowohl für süße als auch für herzhafte Gerichte.

Vitamin B1 (Thiamin)

Dieses Vitamin aus dem B-Komplex ist für die korrekte Funktion des menschlichen Nervensystems unentbehrlich und heißt daher im Volksmund auch „Stimmungsvitamin“.

Vitamin B2 (Riboflavin)

Riboflavin spielt eine zentrale Rolle bei diversen Stoffwechselvorgängen, es wird umgangssprachlich auch oft als „Wachstumsvitamin“ bezeichnet.

Vitamin E (Tocopherol)

Dieses fettlösliche Vitamin fungiert als Antioxidans und wirkt als Fänger freier Radikale.

Eiweiß

Hanfsamen bestehen zu ungefähr 20 % aus Proteinverbindungen:

Diese sind für den menschlichen Körper lebenswichtig und erfüllen dort zahlreiche Aufgaben, insbesondere was die Aufrechterhaltung wichtiger Organfunktionen sowie die Heilung von Wunden betrifft. Grundsätzlich sind Eiweiße auch an der korrekten Funktionsweise und Erneuerung aller Körperzellen beteiligt.

Beispielsweise schwören Sportler auf eine eiweißreiche Ernährung, um schneller Muskelmasse aufzubauen und diese langfristig zu halten.

Fettsäuren

Hanfsamen liefern ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die auch als „essentielle Fettsäuren“ bezeichnet werden. Essentiell deshalb, da sie der menschliche Körper für die Aufrechterhaltung seiner normalen Funktionen zwingend benötigt, sie aber nicht selbst herstellen kann.

Aminosäuren

Ebenso sind in Hanfnüssen alle für den menschlichen Körper essentiellen Aminosäuren zu finden (genauer gesagt Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin).

Energiegehalt von Hanfsamen

100 Gramm Hanfsamen liefern ca. 400 kcal (1.675 kJ), also beinahe so viel wie eine Tafel Schokolade.

Zugegeben, dabei handelt es sich um „gesunde Kalorien“, die hauptsächlich aus Eiweiß und Fetten stammen; wer sich aber kalorienbewusst ernähren möchte, sollte dies dennoch berücksichtigen.

Hanfsamen und Allergien

Hanfsamen sind natürlicherweise frei von Gluten und Laktose. Ihr allergenes Potential wird nach derzeitigem Kenntnisstand als eher gering eingestuft.

Kochen und backen mit Hanfsamen

Sowohl die geschälten, als auch die ungeschälten Hanfnüsse können roh verzehrt werden. Sie eignen sich aber auch zum Kochen, Backen und Braten.

Vorschläge für die Verwendung von Hanfsamen

  • Müsli und Joghurt (z.B. als Cerealie in Müslis oder eingerührt in Joghurts)
  • Salate (z.B. gemahlen oder ganz im Dressing sowie als leckere Alternative zu Croûtons)
  • Butterbrote und Party-Häppchen (als Topping am besten grob gehackt)
  • Brot, Brötchen und süßes Gebäck
  • Smoothies und Dipps (fein gemahlen oder gehackt)
  • Nachspeisen (z.B. auf Vanilleeis – unbedingt probieren!)

Rezepte für die vegetarische und vegane Küche

In unserem Foodblog Veggie Tobi (veggietobi.de) finden Sie diverse vegetarische Rezepte mit Hanfsamen und anderem „Superfood“.

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Stand der Informationen: April 2019
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